
Düse und die Regulierungseinheit sind im Zusammenhang zu sehen, in einigen Fällen bilden sie eine kompakte Einheit.
In der Düse wird der Schmierstoff mit der Druckluft vermischt und als Aerosol auf das Werkstück/Werkzeug aufgesprüht. Der Sprühnebel kann je nach Druck- und Mengeneinstellung bis zur Tröpfchenbildung verändert werden.
Ein wichtiges Kriterium ist das Sprühbild. So soll z. B. beim Bohren der Spühstrahl eng begrenzt auf den Bohrer, bzw. die Bohrung gerichtet werden, dagegen ist beim Planfräsen eine größere Fläche zu besprühen. Durch Fächerdüsen werden z. B. Bleche vor dem Tiefziehen oder der Kaltverformung großflächig besprüht.
Durch Düsenverlängerungen, auch biegsame, können Bearbeitungen an engen, schwer erreichbaren Stellen erfolgen.



Eine wichtige Anwendung der ETS-MICRO-LUBE ist die Schmierung von Sägen. Eine zu geringe Schmiermenge oder auch ein nicht geeignetes Schmiermittel bedeutet einen hohen Verschleiß der Sägezähne und ein Einklemmen von Sägespänen in dem Sägespalt mit der Folge, dass das Schnittbild unsauber und rauh ist. Eine aufwändige Nacharbeit ist erforderlich.
Bei Sägearbeiten an Aluminiumteilen bildet sich je nach Legierung eine sogenannte "Aufbauschneide". Dabei werden die Zahnlücken mit Alupartikeln total ausgefüllt, so dass der Sägevorgang unterbrochen werden muss.

Bei der Minimalmengenschmierung "MMS" werden Band- und Kreissägen mit Gabeldüsen ausgestattet. Von beiden Seiten wird das Sägeblatt im Zahnbereich mit Schmiermittel besprüht, bei dickwandigen Werkstücken mit tiefen Sägeschnitten noch zusätzlich durch eine 3te Düse im Gabelgrund. Aus Platzgründen werden die Gabeldüsen mit einer getrennten Regulierungseinheit betrieben, die Versorgung mit Schmiermittel und Sprühluft erfolgt durch einen Koax-Schlauch.
Düse mit Reguliereinstellung in einer Einheit.
Düse mit voreingestelltem Spühbild.
Düsenverlängerung
Kompaktregler mit
verschiedenen Düsenrohren,
Düsen aus Messing/Edelstahl
Kompaktregler mit Koax-Schlauch
und Gabeldüse
